In der gesamten KJV-Bibel wird Jesus als "Sohn Gottes" bezeichnet. Dieser Titel Highlights Seine göttliche Natur und seine Beziehung zum Vater.
In Johannes 1,14 heißt es: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Hier wird Jesus als der "eingeborene Sohn" des Vaters bezeichnet, was seine einzigartige göttliche Beziehung zu Gott unterstreicht. Beim Studium der KJV-Bibel wird deutlich, dass Jesus sich nicht selbst als Gott bezeichnet, sondern vielmehr als Sohn Gottes, der vom Vater gesandt wurde, um seinen Willen zu erfüllen.
Der Vater und der Sohn
In der gesamten KJV-Bibel bezieht sich Jesus oft auf den Vater als eine von ihm selbst getrennte Einheit. In Johannes 14:28 sagt Jesus: "Ihr habt gehört, wie ich zu euch gesagt habe: Ich gehe weg und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich lieben würdet, würdet ihr euch freuen, weil ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn mein Vater ist größer als ich." Hier sagt Jesus deutlich, dass der Vater größer ist als er selbst.
Die Unterwerfung des Sohnes unter den Vater
In Johannes 5,19 sagt Jesus: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut auch der Sohn." Jesus erkennt an, dass er nichts ohne den Willen des Vaters tun kann und dass seine Handlungen mit dem Willen des Vaters übereinstimmen.
Das Gebet Jesu an den Vater
In Johannes 17,1-3 betet Jesus zum Vater und sagt: "Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche; denn du hast ihm Macht gegeben über alles Fleisch, dass er das ewige Leben gebe, so viele du ihm gegeben hast. Und das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und Jesus Christus, den du gesandt hast, erkennen." In seinem Gebet erkennt Jesus an, dass der Vater der einzige wahre Gott ist und dass er vom Vater gesandt wurde.
Die Rolle des Sohnes
Während Jesus den Vater als den einzig wahren Gott anerkennt, erkennt er auch seine eigene Rolle bei der Erlösung der Menschheit an. In Johannes 10,30 sagt Jesus: "Ich und mein Vater sind eins". Hier bezieht sich Jesus nicht auf sich selbst als Gott, sondern betont vielmehr die Einheit und das Einssein zwischen ihm und dem Vater bei der Erfüllung des Willens des Vaters.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die KJV-Bibel klar zwischen dem Vater und dem Sohn unterscheidet, wobei Jesus den Vater als eine von ihm selbst getrennte Einheit bezeichnet. Während Jesus seine göttliche Rolle bei der Rettung der Menschheit anerkennt, betont er die Einheit und das Einssein zwischen ihm und dem Vater bei der Erfüllung des Willens des Vaters. Als Gläubige sollten wir auf Jesus als unseren Erlöser schauen und den Vater als den einzig wahren Gott anerkennen, so wie Jesus es getan hat. Wie es in Johannes 14,6 heißt: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Lasst uns folgen Jesus' Lehren und kommen durch ihn zum Vater.